Mittwoch, 12. August 2009

Spaghetti aus der Wurstpelle

Heute mal wieder eine Nachricht aus dem Reich der Wurstpellen. Wie bereits erwähnt gibt es hier auch Spaghetti in Wurstpelle. Das war heute mein Mittagessen. Die Zubereitung war denkbar einfach: Wurstpelle öffnen, Inhalt auf Teller geben, in der Mikrowelle erhitzen und schließlich sich am Teller die Finger verbrennen.

Der Geschmack war erstaunlicherweise wirklich gut. Ich hatte eher mit einem kulinarischem Erlebnis einer homogenen Fertigbolognese gerechnet. Stattdessen war die Bolognese gut gewürzt und auch das Fleisch war noch als solches erkenn- und schmeckbar.
Den Verzehr erleichtert hat die Tatsache, dass die Nudeln bereits in ca 3-4cm lange Stücke geschnitten wurde.
Die Menge war mit 500g ok. Da ich heute morgen bereits gefrühstückt habe fühle ich mich jetzt einigermaßen gesättigt.

Montag, 10. August 2009

Der geheime Raum...

...oder einfach nur der dümmst mögliche Architekt?

Heute war ich direkt nach der Arbeit laufen (habe dabei bemerkt, dass ich meine Runde verlängern sollte) und in der Sauna. Die Sauna kann man von innen abschließen. In der Sauna gibt es eine kleine unscheinbare Treppe mit einer Tür am Ende. Am Ende dieser Tür befindet sich ... ein Aufenthaltsraum.

Nicht dumm genug? Ok! Die Sauna ist im 9ten Stock. Der Aufenthaltsraum befindet sich also im 10ten Stock. In der Broschüre die in jedem Zimmer liegt ist der Aufenthaltsraum abgebildet mit der Bildunterschrift: "Relax on the ninth floor."

Immer noch nicht dumm genug? Dann sollte man sich mal vor Augen führen, dass dieser Aufenthaltsraum nur von der Sauna aus erreichbar ist, welche für gewöhnlich bei Benutzung abgeschlossen wird. Sobald also die Sauna benutzt wird ist auch der Aufenthaltsraum blockoert. Ich denke mal wenn jemand in den Aufenthaltsraum geht wird er nicht unbedingt die Tür der Sauna abschließen. Warum auch? D.h. wenn danach noch jemand in die Sauna will und nicht in den Aufenthaltsraum guckt (oder nichts davon weiß) kann es sein, dass er plötzlich Besuch aus selbigem bekommt.

Sonntag, 9. August 2009

Nächste Herausforderung

So eine Woche ohne Fleisch habe ich überlebt. Ich weiß zwar nicht wie man sein ganzes Leben ohne Fleisch und am besten auch noch ohne Fisch überleben kann, aber jedem das seine. Ich habe mich jedenfalls sehr über mein Brot mit Fleischwurst gefreut. So langsam gingen mir auch die (bezahlbaren) Fischgerichte aus.

Für die nächste Woche werde ich versuchen jeden Tag Sport zu machen. Gestern und heute bin ich schon direkt nach dem Aufstehen eine Runde laufen gegangen. Nachdem ich gestern zusätzlich noch mit dem Fahrrad in die Innenstadt von Stockholm gefahren bin und in der Hotelsauna war, habe ich es heute beim Laufen belassen und bin danach nur in einen nahegelegenen Park gefahren um mich dort, mit einer Decke, für zwei Stunden in die Sonne zu legen.

Mal sehen ob ich es wirklich durchhalte diese Woche (und am besten noch viel länger) jeden Tag Sport zu machen. Als Sport zähle ich dabei: Joggen, Leichtathletik (also Sprints), mindestens 1h Fahrrad fahren. Der Weg zum und vom Büro zählt natürlich nicht. Den lege ich sowieso mit dem Fahrrad zurück.

Freitag, 7. August 2009

Wanderfahrt

So jetzt muss ich doch endlich mal anfangen und von meinem Urlaub berichten. Wie einige bereits wissen habe ich meinen Urlaub in Polen auf der Oder verbracht.


Insgesamt waren wir 19 Leute in drei Booten. Einem zweier, einem vierer (beide gesteuert) und einer Barke. Auf der Oder legten wir die ca. 350km lange Strecke von Breslau nach Frankfurt an der Oder zurück. Die letzte Etappe von Eisenhüttenstadt nach Frankfurt bin ich allerdings nicht gerudert, weil ich da schon auf dem Heimweg nach Hannover war.

Am Samstag den 18. Juli war für einen Großteil von uns die Anreise. Caroline, Ina, Sonja, Peter, Conrad und ich sind mit einem, extra angemieteten, VW-Bus und den beiden kleinen Booten von Hannover aus gefahren. Da der Bootshänger alleine schon 1,6t wiegt und der VW Bus mit Anhänger ein zulässiges Gesamtgewicht von 4,8t hatte durfte ich leider nicht fahren. So mussten Caroline und Peter sich abwechseln während wir vier "Jugendlichen" es uns im hinteren Teil bequem machen konnten. Auf der Fahrt haben wir die mittlere Sitzbank halb umgeklappt, so dass ein großer Tisch entstand auf dem wir wunderbar Doppelkopf spielen und Brötchen schmieren konnten. Hinter der Grenze kamen so ca. 70km mit Straßenverhältnissen wie sie in Deutschland auf keiner Landstraße vorzufinden sind - dort war es leider die Autobahn. So wurde unser, durch den Hänger sowieso schon vermindertes, Tempo noch weiter reduziert. Die weitere Fahrt verlief recht ereignislos und wir kamen am Ruderverein in Breslau kurz nach den anderen an. Es war ungefähr 18 oder 19 Uhr.

Zu unserer, und besonders meiner, großen Freude befand sich in dem Ruderverein ein sehr gut ausgestatteter Kraftraum. Wir konnten uns also gleich von der Anstrengung der Fahrt erholen. Zum Essen fuhren wir in die Innenstadt von Breslau um im dortigen Ratskeller einzukehren.


So das war der Bericht vom ersten Tag. Die anderen Tage folgen dann vll. in den nächsten Tagen.

Montag, 3. August 2009

Eine neue Herausforderung

Da es ja sonst hier zu langweilig ist habe ich gestern beschlossen kein Fleisch in der folgenden Woche zu essen. Bei meiner Affinitaet zum Verzehr von totem Tier fuehrt das zwangslaeufig zu ganz viel Fisch. Deshalb gab es auch gestern und heute bei mir Fisch und es wird auch im Laufe der Woche noch viel mehr davon geben.

Das ganze hat keinen Tierschutz oder Gesundheitlichen Hintergrund. Es geht mir einfach nur darum den Aufenthalt wenigstens ein bisschen spannend zu machen.

Wieder da

Gestern bin ich nach zwei wunderbaren Urlaubswochen wieder in Stockholm gelandet. Einen Reisebericht werde ich in mundgerechten Portionen hier servieren. Der Flug und die gesamte Reise war ruhig. Ich bin von Hannover aus mit der Bahn nach Berlin und von da aus geflogen. Da ich nur mit Rucksack gereist bin konnte ich in Arlanda angekommen direkt in den Bus nach Frosunda steigen. Von da aus ging es dann per pedes bis ins Hotel.

Der Check-In im Hotel per Fernsprecheinrichtung war denkbar einfach. Mir wurden verschiedene Codes genannt die ich an verschiedenen Terminals eingeben musste damit schlussendlich ein Fach entriegelt wurde in dem die Zimmerkarten liegen. Der Aufzug hat jedoch in den letzten beiden Wochen scheinbar einiges mitgemacht. Zumindest konnte ich im Erdgeschoss nicht immer aussteigen. Bei zwei Fahrten blieb er verschlossen. In anderen Etagen bestand dieses Problem nicht.
Macht aber auch eigentlich nichts, denn das neue Zimmer ist nur in der 3. Etage. Was noch den weiteren Vorteil hat, dass es hier WLAN gibt. D.h. ich kann jetzt auch vom Bett aus im Internet surfen.

Ein Vorteil von Schweden ist wirklich, dass man auch am Sonntag einkaufen kann. So konnte ich mich gestern direkt mit Nahrungsmitteln versorgen. Heute musste ich allerdings nochmal einkaufen, weil ich scheinbar mein Headset in Hannover gelassen habe. Somit bin ich nun stolzer Besitzer des bereits gepriesenen Koss Porta Pro.

Freitag, 17. Juli 2009

Ruhe jetzt

In wenigen Stunden fliege ich endlich in meinen wohlverdienten Urlaub bzw. zunächst einmal nach Hannover. Die nächsten zwei Wochen wird hier also nichts passieren. Wenn ich wieder zurück bin gibt es vielleicht einen kleinen Reisebericht.