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Montag, 3. August 2009

Wieder da

Gestern bin ich nach zwei wunderbaren Urlaubswochen wieder in Stockholm gelandet. Einen Reisebericht werde ich in mundgerechten Portionen hier servieren. Der Flug und die gesamte Reise war ruhig. Ich bin von Hannover aus mit der Bahn nach Berlin und von da aus geflogen. Da ich nur mit Rucksack gereist bin konnte ich in Arlanda angekommen direkt in den Bus nach Frosunda steigen. Von da aus ging es dann per pedes bis ins Hotel.

Der Check-In im Hotel per Fernsprecheinrichtung war denkbar einfach. Mir wurden verschiedene Codes genannt die ich an verschiedenen Terminals eingeben musste damit schlussendlich ein Fach entriegelt wurde in dem die Zimmerkarten liegen. Der Aufzug hat jedoch in den letzten beiden Wochen scheinbar einiges mitgemacht. Zumindest konnte ich im Erdgeschoss nicht immer aussteigen. Bei zwei Fahrten blieb er verschlossen. In anderen Etagen bestand dieses Problem nicht.
Macht aber auch eigentlich nichts, denn das neue Zimmer ist nur in der 3. Etage. Was noch den weiteren Vorteil hat, dass es hier WLAN gibt. D.h. ich kann jetzt auch vom Bett aus im Internet surfen.

Ein Vorteil von Schweden ist wirklich, dass man auch am Sonntag einkaufen kann. So konnte ich mich gestern direkt mit Nahrungsmitteln versorgen. Heute musste ich allerdings nochmal einkaufen, weil ich scheinbar mein Headset in Hannover gelassen habe. Somit bin ich nun stolzer Besitzer des bereits gepriesenen Koss Porta Pro.

Dienstag, 2. Juni 2009

Endlich in Stockholm angekommen

Am Hauptbahnhof in Stockholm haben wir uns zunächst mal eine Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr gekauft. Mit dem Ticket können Metro und Busse innerhalb von Stockholm benutzt werden. Mit 690 Kronen (ca. 68€) ist es auch noch im Rahmen des Bezahlbaren. Ob ich für den nächsten Monat auch eine kaufe werde ich mir jedoch überlegen. Dazu muss ich in den nächsten Tagen erst einmal die Gegend erkunden und schauen inwiefern man alles auch zu Fuß erreichen kann. Oder vielleicht tut sich ja auch noch eine Möglichkeit für ein günstiges Fahrrad auf.

Das Hotel zu finden war kein Problem, da die Schweden allesamt sehr hilfsbereit sind und gutes Englisch sprechen. Leider wurde das Hotel ohne Frühstück gebucht. Mein Plan mir beim Frühstück den Bauch vollzuschlagen und danach den Tag preiswert zu verbringen geht also nicht auf.
Das Apartment ist angemessen groß, ob es das nach drei Monaten auch noch ist wage ich allerdings zu bezweifeln. Die Schränke sind leider ein Witz. Der einzige Schrank mit genügend Fächern riecht penetrant nach Essen. In den anderen ist nicht genug Stauraum. Die Rezeption versucht weitere Einlegeböden zu organisieren.
Weiterer Kritikpunkt am Apartment ist, dass aus der Lüftung ein sehr unangenehmes Rauschen kommt. So als wenn jemand im Nebenzimmer Staubsaugt. Das Problem ist der Rezeption bekannt und "We will fix it"... irgendwie befürchte ich, dass ich diesen Satz in den nächsten Monaten häufiger zu hören bekomme.

Am Nachmittag waren wir dann auch noch im Einkaufszentrum in Solna und haben unsere ersten Vorräte gekauft. Aber über das Einkaufen und vor allem die Preise in Schweden werde ich später noch extra berichten.

Hinflug Teil 2 - Kopenhagen nach Stockholm

Nachdem ich im ersten Teil meiner Reise nach Kopenhagen geflogen bin sollte es nun von dort aus nach Stockholm weitergehen.

Da auf meiner Boardkarte kein Gate für den Weiterflug vermerkt war hatte ich schon die Befürchtung, dass ich über den halben Flughafen laufen müsste. Meine Sorgen wurden jedoch bereits nach ca. 100m zerstreut, da dort bereits das Flugzeug bereits stand. Da ich mich um das Gepäck auch nicht zu kümmern brauchte konnte ich es mir bequem machen und andere Reisende beobachten.

Besonders interessant war ein Herr der scheinbar ein besonderes Faible für Computer mit einem angebissenen Apfel hat. Zumindest prankte ein solches Logo unübersehbar auf dem Deckel seines Laptops. Was mich jedoch einigermaßen wunderte war, dass der Stiel des Apfels nach unten zeigte. Zudem kam mir das Format des Notebooks für ein Gerät aus Cupertino ungewöhnlich klein vor. Der Sache musste ich natürlich auf den Grund gehen und ging ein wenig spazieren. Dabei kam ich zufälligerweise am Sitzplatz des Herren vorbei und konnte einen Blick auf das innere des Notebooks erhaschen. Dort prangte dann gut sichtbar das Logo des weltweit drittgrößten PC-Herrstellers. Mein Weltbild war wieder gerade gerückt und mittlerweile war auch das Boarding freigegeben.

Im Flugzeug hatte ich wieder einen Sitzplatz am Fenster. Und am Gang. Und dazwischen auch. Nein ich habe nicht den Verstand verloren. In meiner Reihe saß ganz einfach niemand anderes. So konnte ich den Flug über die internationale Ausgabe der New York Times lesen ohne meinem Nachbarn beim Umblättern den Ellenbogen in die Rippen zu jagen. Trotzdem habe ich es natürlich noch geschafft ein paar Fotos zu schießen.

Nach dem Start in Kopenhagen. Der Flughafen befindet sich links.

Diese Brücke führt zu einer Insel welche wiederum durch einen Tunnel mit dem Festland verbunden ist.

Auf den Monitoren wurden nicht nur Fluginformationen sondern auch die Bilder einer Bugkamera angezeigt.
Besonders eindrucksvoll war das bei Start und Landung.

Und noch ein unvermeidliches Foto mit Flügel und Wolken.

Nach einer Stunde Flug bin ich sicher in Stockholm Arlanda gelandet. Am Gepäckband war auch gleich eine Wechselstube in der ich meine restlichen Euros in schwedische Kronen umtauschen konnte. Leider war dort die Schlange nicht lang genug, so dass die Wartezeit auf das Gepäck nicht vollständig überbrückt werden konnte. Kurz vor meinem Gepäck kam Steffen und wir haben uns auf den Weg nach Stockholm mit dem Arlanda Express gemacht.

Hinflug Teil 1 - Hannover nach Kopenhagen

Die erste Etappe meiner Reise und mein erster Flug überhaupt (wenn man von einem Rundflug mit einer Cessna vor einigen Jahren absieht) führte mich von Hannover nach Kopenhagen.

Obwohl dies mein erster Flug war konnte ich Check-In, Sicherheitkontrolle und Boarding, dank der Beratung von Ina, reibungslos hinter mich bringen. Der Abschied hingegen fiel mir nicht so leicht. Ich freue mich jetzt schon darauf wieder zurück in Deutschland zu sein.

Das Flugzeug war eine Bombardier CRJ-200 mit 50 Sitzplätzen. Leider waren die Motoren derartig laut, dass ich kein Wort der Durchsagen verstanden habe. So musste ich also der ersten Sicherheitseinführung anhand des Pantomimespiels der Stewardess verfolgen.
Beim Start hat mich dann doch die enorme Beschleunigung eines solchen Flugzeugs überrascht. Der Rest des Fluges war ruhig und ohne weitere interessante Vorkommnisse.

Vor dem Abflug noch ein kurzer Blick auf die anderen Maschinen auf dem Rollfeld

Das unvermeidliche Bild aus dem Flugzeugfenster. Wolken, ein Flügel und ein Wikingerhelm