Jetzt sind es nur noch zweieinhalb Tage bis ich Schweden wieder verlasse. Ich habe gestern nochmal meine Klamotten gewaschen und auch schon alles eingepackt was ich nicht mehr brauche. Das Busticket zum Flughafen ist auch schon gekauft. Es kann also losgehen. Naja doch noch nicht ganz. Morgen habe ich das Abschlussgespräch mit meinem Betreuer und Abends werde ich mich vorraussichtlich mit einem Schulfreund treffen.
Ehrlich gesagt bin ich ein wenig gespannt wie meine Note für den Einsatz aussehen wird. Ich habe es geschafft lange Zeit wenig zu tun zu haben und dennoch nicht mit dem Projekt fertig zu werden. Zu meiner Verteidigung ist zu sagen, dass man in Schweden im Sommer einfach nicht arbeiten kann. Besonders wenn man hochgradig auf Information von Kollegen angewiesen ist. Diese sind im Sommer nämlich alle im Urlaub. Von den zwölf Wochen die ich hier gearbeitet habe waren fast alle Kollegen sechs Wochen im Urlaub. In dieser Zeit fehlte mir dann natürlich der Input und ich konnte nur bedingt arbeiten. Ich konnte ja nichtmal andere Leute fragen ob die etwas für mich zu tun haben, denn teilweise waren wirklich nur noch wir vier Studenten aus Deutschland im Büro.
Das ich bis heute noch immer nicht alle Informationen habe liegt aber nicht nur am Urlaub. Ich glaube man muss die Schweden wirklich nerven, damit sie mal etwas tun. Ein kleines Beispiel: Bereits vor der Urlaubszeit habe ich drei! Personen nach Informationen zu einer bestimmten Anwendung gefragt. Wir haben uns in der Zeit zu zwei Meetings getroffen. Da es sich allerdings um eine Anwendung in einer Produktivumgebung handelt musste alles mit den Verantwortlichen beim Kunden abgesprochen werden. Der Ball lag also erstmal außerhalb meiner Reichweite und es kam lange Zeit nichts, da der Kunde natürlich auch im Urlaub war.
Letzte Woche am Montag hatte ich dann erneut ein Meeting mit besagten Personen, weil erst da alle drei wieder verfügbar waren und laut deren Aussage alle anwesend sein sollten. In dem Meeting wurde immerhin beschlossen, dass die drei sich am Mittwoch und Donnerstag zusammensetzen um mir die Informationen zu erarbeiten die ich benötige. (Und nach denen ich seit ca. 3 Monaten frage) Ich habe also am Donnerstag Abend, Freitag und Montag bei ihnen angefragt ob es ein produktives Ergebnis gab. Gestern Abend um 23:57 kam endlich die Antwort, dass sie zwei Nutzerszenarios erarbeitet haben und ob ich die entsprechenden Testseiten erstellen kann. Klar kann ich das machen, ABER DAFÜR BRAUCHE ICH AUCH DIE SZENARIOS! (Ich habe natürlich nur innerlich geschrien und eine freundliche Mail verfasst). Die Antwort auf meine Frage nach den Szenarios wurde dann mit: "Ich schicke sie dir morgen" abgewehrt.
Fassen wir also zusammen: Ich versuche seit 3 Monaten Informationen zu bekommen die ich (leider) nur von diesen drei Personen bekommen kann. Wenn ich Glück habe bekomme ich die Informationen morgen. Eigentlich sollte ich schon lange mit meinem Projekt und auch mit meinem Bericht fertig sein. So muss mein Betreuer morgen den Status quo bewerten und sich darauf verlassen, dass ich die nach und nach eintrudelnden Informationen noch sinnvoll verwerte.
Leider ist das kein Einzelfall. Wenn irgendwer sagt: "Ich melde mich wenn ich etwas habe" heißt das genauso viel wie "Ich werde nichts tun und wenn doch dann werde ich mich nicht melden". Kein Wunder, dass ich in diesem Praxiseinsatz bereits mehr kommuniziert habe als in allen anderen zusammen. Ich kann ja verstehen wenn jemand wenig Zeit hat und deshalb nicht gleich an einer Sache arbeiten kann, aber dann erwarte ich auch eine entsprechende und EHRLICHE Aussage.
Von daher bin ich echt froh, dass ich in den letzten beiden Wochen noch zwei weitere Projekte übernommen und abgeschlossen habe. Der Unterschied dabei war, dass meine Auftraggeber auch gleichzeitig meine Informationslieferanten sind. Da diese meine Entwicklungen wirklich einsetzen WOLLEN kriege ich sofort die Informationen die ich brauche.
Wenn es über die gesamten zwölf Wochen so gewesen wäre wie in den letzten zwei Wochen, dann hätte ich mich hier in Schweden vielleicht doch wohl fühlen können. So aber bleibt der fade Nachgeschmack von zehn vergeudeten Wochen.
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Dienstag, 1. September 2009
Dienstag, 25. August 2009
Schwedische Polizei und Alkohol am Steuer
Ich bin weder mit der Polizei in Konflikt gekommen noch habe ich meine Abstinenz beendet. Aber was ich heute auf dem Rückweg von der Arbeit ins Hotel gesehen habe hat mich etwas verwundert.
Folgende Beobachtung:
Auf einer größeren Straße durch ein Gebiet in dem es viele Wohngebäude gibt führt die Polizei intensive Alkoholkontrollen an Kraftfahrzeugführern durch. Ortszeit 16:30Uhr.
Daraus lassen sich jetzt mehrere Schlüsse ziehen:
- die Schweden besaufen sich schon während der Arbeit
- am 25. August wird in Schweden der Tag des Alkohols gefeiert
- die schwedische Polizei hat neue Alkoholmessgeräte bekommen und will diese ausprobieren
- die schwedische Polizei ist einfach dum
Ich weiß nicht welcher Schluß richtig ist oder ob es noch weitere Interpretationsmöglichkeiten gibt, aber mit Intelligenz hat das alles wenig zu tun. (Entweder von den Fahrern oder von der Polizei)
Nachtrag: Ich weiß, dass dumm mit doppeltem M geschrieben wird. Das ganze ist ein Zitat
Folgende Beobachtung:
Auf einer größeren Straße durch ein Gebiet in dem es viele Wohngebäude gibt führt die Polizei intensive Alkoholkontrollen an Kraftfahrzeugführern durch. Ortszeit 16:30Uhr.
Daraus lassen sich jetzt mehrere Schlüsse ziehen:
- die Schweden besaufen sich schon während der Arbeit
- am 25. August wird in Schweden der Tag des Alkohols gefeiert
- die schwedische Polizei hat neue Alkoholmessgeräte bekommen und will diese ausprobieren
- die schwedische Polizei ist einfach dum
Ich weiß nicht welcher Schluß richtig ist oder ob es noch weitere Interpretationsmöglichkeiten gibt, aber mit Intelligenz hat das alles wenig zu tun. (Entweder von den Fahrern oder von der Polizei)
Nachtrag: Ich weiß, dass dumm mit doppeltem M geschrieben wird. Das ganze ist ein Zitat
Fahrradfahren in Schweden
Am Samstag bin ich zwar nicht mehr mit dem Fahrrad gefahren, aber dafür am Sonntag. Da konnte ich meine Zeit in das Büro auch auf 40 Minuten verbessern. Das ganze mit Rucksack. Am Montag habe ich dann für beide Strecken mit Laptop im Rucksack 43 Minuten benötigt. Dabei habe ich ein paar interessante Beobachtungen gemacht.
Das Radwegenetz in Stockholm ist teilweise sehr gut ausgebaut. Zum Glück traf das für meine Strecke zu großen teilen zu. So gibt es zum Beispiel Fahrradwege für beide Richtungen auf beiden Seiten der Straße. Man ist also nicht gezwungen die Straßenseite zu wechseln wenn man in die andere Richtung fährt.
Scheinbar fahren extrem viele Schweden mit dem Fahrrad zur Arbeit. Zumindest waren die Radwege zu den Stoßzeiten (7-8Uhr und 18-19Uhr) stark frequentiert. Dank der gut ausgebauten Radwege (s.o.) konnte ich aber trotzdem noch an den langsamen Radfahrern vorbeikommen. Dabei habe ich mich dann aber manchmal gefragt wofür diese Leute ein Rennrad und Fahrradkleidung benötigen. Immerhin fahre ich im Moment mit einem alten Herrenrad, Jeans und Hemd.
Erfreulicherweise haben sehr viele Schweden einen Helm auf. Ich würde den Anteil auf ungefähr 80% schätzen. Ich denke mal gerade weil so viele einen Helm tragem, tragen so viele einen Helm. Das klingt jetzt vielleicht etwas undurchdacht, aber es trifft genau den Kern.
Das Radwegenetz in Stockholm ist teilweise sehr gut ausgebaut. Zum Glück traf das für meine Strecke zu großen teilen zu. So gibt es zum Beispiel Fahrradwege für beide Richtungen auf beiden Seiten der Straße. Man ist also nicht gezwungen die Straßenseite zu wechseln wenn man in die andere Richtung fährt.
Scheinbar fahren extrem viele Schweden mit dem Fahrrad zur Arbeit. Zumindest waren die Radwege zu den Stoßzeiten (7-8Uhr und 18-19Uhr) stark frequentiert. Dank der gut ausgebauten Radwege (s.o.) konnte ich aber trotzdem noch an den langsamen Radfahrern vorbeikommen. Dabei habe ich mich dann aber manchmal gefragt wofür diese Leute ein Rennrad und Fahrradkleidung benötigen. Immerhin fahre ich im Moment mit einem alten Herrenrad, Jeans und Hemd.
Erfreulicherweise haben sehr viele Schweden einen Helm auf. Ich würde den Anteil auf ungefähr 80% schätzen. Ich denke mal gerade weil so viele einen Helm tragem, tragen so viele einen Helm. Das klingt jetzt vielleicht etwas undurchdacht, aber es trifft genau den Kern.
Samstag, 20. Juni 2009
Mittsommer
Wir waren gestern in Skansen(einem Freilichtmuseumtierpark) und haben uns dort angesehen wie Mittsommer von den Schweden gefeiert wird. Wir sind schon morgens um 10Uhr hin und haben uns erstmal Skansen an sich angesehen. Dadurch waren wir dann auch relativ früh am Festplatz und konnten uns gute Plätze sichern.
Einige haben sich traditionelle Blumenkränze geflochten
Irgendwann war der Festplatz dann gefüllt (angeblich kommen jedes Jahr 35.000 Besucher) und ein geschmückter Baum wurde aufgestellt. Dabei stellten sich die Schweden jedoch nicht sonderlich geschickt an.
Aber irgendwann stand er dann doch. Im weiteren Verlauf wurden dann um den Baum seltsame Tänze aufgeführt. Die Besucher wurden dazu eingeladen mitzumachen und es haben auch sehr viele mitgemacht. Wir haben zwar nicht verstanden was dort gesungen wurde und was wir da eigentlich tanzen, aber dann währe es wahrscheinlich auch nicht mehr lustig gewesen.
Anschließend haben wir in einem Studentenwohnheim gegrillt. Der Regen kam leider ein paar Minuten zu früh. Die letzten Stückchen Fleisch mussten wir unter einem Regenschirm zuende grillen.
Im Wohnheim wurden wir dann auch noch zu einer Party von Schweden, Engländern und Amerikanern eingeladen, als wir um kurz vor zwei dort aufgetaucht sind war diese aber schon beendet.
So waren wir dann um kurz nach drei wieder im Hotel. Hier noch ein Bild um die Helligkeit zu verdeutlichen.
Montag, 15. Juni 2009
Nudeln aus der Wurstpelle
Montag, 8. Juni 2009
Nichts neues in Stockholm...
... auch keine neue Zugangskarte. Da ich am anderen Standort von HP bin und dort mein Mitarbeiterausweis nicht freigeschaltet ist, wurde für mich ein neuer beantragt. Letzten Freitag habe ich dann eine Mail bekommen, dass ich bis 3pm in den Servicepoint kommen soll, damit ein Foto von mir gemacht werden kann. Leider kam die Mail um 2Uhr 58. Also musste ich heute morgen dort hin. Nach ungefähr 8 Versuchen war dann auch mal ein vernünftiges Foto entstanden. Scheinbar waren meine Reflexe wieder mal so gut, dass ich auf jedem Bild mindestens ein Auge zu hatte.
Die freundliche Dame versprach mir eine Mail zu schicken wenn mein Ausweis fertig ist. Um kurz vor drei bin ich dann aber doch einfach mal so vorbeigegangen. (Vielleicht wurde es ja vergessen) Aber leider war der Ausweis wirklich noch nicht fertig. Der nun anwesende Herr hat sich meine Telefonnummer notiert und versprach mich morgen anzurufen. Ich hoffe mal er ist dann auch wirklich fertig. Sonst muss ich mir noch ein paar Tage lang jeden Morgen einen temporären Ausweis besorgen.
Überhaupt das Zugangssystem. In Deutschland reicht es einmal am Eingang seinen Ausweis vorzuzeigen bzw. damit eine Tür zu öffnen. Hier muss ich einmal ein Drehkreuz hinter mich bringen um auf das Gelände zu kommen. Dann um in das Gebäude zu kommen und dann noch einmal um in die Abteilung zu gelangen. Und das ganze Spiel auch wieder um Abends das Gebäude zu verlassen. Insofern brauche ich den Ausweis dringend und kann nicht einfach morgens mit jemand anderem durch den Eingang schlüpfen.
Heute Mittag war ich dann mit ein paar schwedischen Kollegen essen. Leider haben sie nur dann englisch gesprochen wenn sie direkt mit mir geredet haben. Den Rest der Zeit habe ich vor lauter böhmischen Dörfern nur Bahnhof verstanden so spanisch kam mir das vor. In der Kantine ist mir aber erneut aufgefallen, dass in Schweden
Die freundliche Dame versprach mir eine Mail zu schicken wenn mein Ausweis fertig ist. Um kurz vor drei bin ich dann aber doch einfach mal so vorbeigegangen. (Vielleicht wurde es ja vergessen) Aber leider war der Ausweis wirklich noch nicht fertig. Der nun anwesende Herr hat sich meine Telefonnummer notiert und versprach mich morgen anzurufen. Ich hoffe mal er ist dann auch wirklich fertig. Sonst muss ich mir noch ein paar Tage lang jeden Morgen einen temporären Ausweis besorgen.
Überhaupt das Zugangssystem. In Deutschland reicht es einmal am Eingang seinen Ausweis vorzuzeigen bzw. damit eine Tür zu öffnen. Hier muss ich einmal ein Drehkreuz hinter mich bringen um auf das Gelände zu kommen. Dann um in das Gebäude zu kommen und dann noch einmal um in die Abteilung zu gelangen. Und das ganze Spiel auch wieder um Abends das Gebäude zu verlassen. Insofern brauche ich den Ausweis dringend und kann nicht einfach morgens mit jemand anderem durch den Eingang schlüpfen.
Heute Mittag war ich dann mit ein paar schwedischen Kollegen essen. Leider haben sie nur dann englisch gesprochen wenn sie direkt mit mir geredet haben. Den Rest der Zeit habe ich vor lauter böhmischen Dörfern nur Bahnhof verstanden so spanisch kam mir das vor. In der Kantine ist mir aber erneut aufgefallen, dass in Schweden
- Es eigentlich keinen, von den biologischen mal abgesehen, Unterschied zwischen Frauen und Männern zu geben scheint.
- Die Familie einen anderen Stellenwert hat.
Sonntag, 7. Juni 2009
Insel, Brücke, Insel, Brücke, Sackgasse
Nach der Entäuschung in Kista habe ich mich direkt auf den Weg in die Innenstadt nach Stockholm gemacht. Mein Ziel war es endlich mal etwas von dem Wasser zu sehen was es in Stockholm so reichlich geben soll. Auf dem Weg dahin habe ich aber erstmal feiernde Dänen
und sehr viele Schweden mit Fahnen gesehen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, dass die Schweden sich auch einfach auf das Fußballspiel freuen. Erst später habe ich erfahren, dass der 6. Juni der schwedische Nationalfeiertag ist.
Stockholm rühmt sich damit auf 14 Inseln erbaut worden zu sein. Diese sind angeblich mit 57 Brücken verbunden. Zum Vergleich: Hamburg hat weit über 2000 Brücken. Dummerweise kann man in Stockholm schnell in eine Sackgasse laufen. Nach zwei Inseln war Ende. Es gab keine Brücke mehr mit der ich auf eine neue Insel gelangen könnte. Also musste ich wieder umkehren. So habe ich aber wenigstens noch ein paar Stadtteile übrig die ich in den nächsten Tagen erkunden kann.
Diese königliche Brücke...
...führt nicht nur zu diesem Schiff...
...sondern auch in eine Sackgasse. Den Freizeitpark konnte ich nicht erreichen.
Auf dem Weg habe ich dann noch die schwedische Art des Polos gesehen. Man nehme zwölf Schweden die sich, ihrem Outfit nach zu urteilen, zur Oberschicht zählen. Dazu kommt dann noch ein Croquet-Set aus dem Spielzeuggeschäft. (Da bin ich mir sicher, weil die Einkaufstüte mit der Verpackung noch auf dem Rasen lag) Dann nehmen sechs Leute jeweils einen anderen huckepack und los gehts. Das mag zwar ganz lustig sein, aber wenn man dazu kurze Hosen, schwarze Lackschuhe, Kniestrümpfe und Sacko trägt wirkt das alles ziemlich peinlich.
Freitag, 5. Juni 2009
Das größte Kaufhaus Schwedens
Heute waren wir im angeblich größten Kaufhaus von Schweden in dem zudem auch noch die Preise niedrig sein sollen: Åhléns City

Sieht von außen zwar recht imposant aus, aber im inneren kommt dann die Enttäuschung. Wenn es keine geheimen Gänge gibt mit denen man in weitere Räume gelangt, dann ist jeder mittlere Karstadt oder Kaufhof in Deutschland größer. Der vorhandene Platz wird hauptsächlich für Klamotten benutzt. Unsere Suche nach einer Technikabteilung blieb erfolglos. Nur in der, ohnehin schon recht kleinen, Medienabteilung konnte man einige Kopfhörer finden.
Das bot mir jedoch eine gute Möglichkeit für einen Preisvergleich. Ich bin am überlegen mir einen Kopfhörer der Marke Koss, genauer den Koss PortaPro zu kaufen. Im Gegensatz zu Deutschland ist die Marke in Schweden weit verbreitet. Es fällt im Straßenbild schon auf, dass sehr viele Leute genau diesen Kopfhörer benutzen. Ohrstöpsel werden scheinbar größtenteils nur als Headset zum Telefonieren benutzt.
Zurück zu den Kopfhörern. Bei Åhléns kosteten diese 469 bis 499 Kronen (je nach Farbe). Daraufhin bin ich in jeden Laden gegangen der nach irgendwas mit Technik aussah und habe die Preise verglichen. Es gab mehrere Geschäfte in denen der Koss Porta Pro 399 Kronen kosten sollte. In einigen auch nur 369 Kronen. Das man im Åhléns günstig einkaufen kann stimmt also zumindest für diesen speziellen Artikel nicht. (Zum Vergleich: Wenn ich mir die Kopfhörer von amazon UK schicken lassen würde, müsste ich, inklusive Versand, ca 24€ bezahlen)
Überhaupt lohnt es sich die Preise zu vergleichen. Ich habe gestern bei Lidl eine Packung Wasa Husmans Knäckebrot für 8,95 Kronen gekauft. Heute habe ich einen weiteren Supermarkt entdeckt der sogar noch näher am Hotel ist. Dort soll die gleiche Packung Wasa Husmans Knäckebrot allerdings 15,95 Kronen kosten. Das Knäckebrot habe ich dann natürlich nicht gekauft. Da ich aber Durst hatte habe ich mir eine Flasche Orangenlimonade gegönnt. Diese kostet normal 7,95 Kronen. Hinzu kommen 2 Kronen Pfand. Macht nach Adam Riese 9,95 Kronen. Die Schweden scheinen aber generell zu runden. Jedenfalls wurden von der Kasse direkt 10 Kronen angezeigt. Ich werde mal darauf achten ob das wirklich bei allen Geschäften so ist oder nur wenn die Geldrückgabe manuell geschieht. Es gibt nämlich auch Kassen wo der Kassierer das Bargeld in eine Maschine schmeißt und am anderen Ende das passende Wechselgeld zurückkommt.
Sieht von außen zwar recht imposant aus, aber im inneren kommt dann die Enttäuschung. Wenn es keine geheimen Gänge gibt mit denen man in weitere Räume gelangt, dann ist jeder mittlere Karstadt oder Kaufhof in Deutschland größer. Der vorhandene Platz wird hauptsächlich für Klamotten benutzt. Unsere Suche nach einer Technikabteilung blieb erfolglos. Nur in der, ohnehin schon recht kleinen, Medienabteilung konnte man einige Kopfhörer finden.
Das bot mir jedoch eine gute Möglichkeit für einen Preisvergleich. Ich bin am überlegen mir einen Kopfhörer der Marke Koss, genauer den Koss PortaPro zu kaufen. Im Gegensatz zu Deutschland ist die Marke in Schweden weit verbreitet. Es fällt im Straßenbild schon auf, dass sehr viele Leute genau diesen Kopfhörer benutzen. Ohrstöpsel werden scheinbar größtenteils nur als Headset zum Telefonieren benutzt.
Zurück zu den Kopfhörern. Bei Åhléns kosteten diese 469 bis 499 Kronen (je nach Farbe). Daraufhin bin ich in jeden Laden gegangen der nach irgendwas mit Technik aussah und habe die Preise verglichen. Es gab mehrere Geschäfte in denen der Koss Porta Pro 399 Kronen kosten sollte. In einigen auch nur 369 Kronen. Das man im Åhléns günstig einkaufen kann stimmt also zumindest für diesen speziellen Artikel nicht. (Zum Vergleich: Wenn ich mir die Kopfhörer von amazon UK schicken lassen würde, müsste ich, inklusive Versand, ca 24€ bezahlen)
Überhaupt lohnt es sich die Preise zu vergleichen. Ich habe gestern bei Lidl eine Packung Wasa Husmans Knäckebrot für 8,95 Kronen gekauft. Heute habe ich einen weiteren Supermarkt entdeckt der sogar noch näher am Hotel ist. Dort soll die gleiche Packung Wasa Husmans Knäckebrot allerdings 15,95 Kronen kosten. Das Knäckebrot habe ich dann natürlich nicht gekauft. Da ich aber Durst hatte habe ich mir eine Flasche Orangenlimonade gegönnt. Diese kostet normal 7,95 Kronen. Hinzu kommen 2 Kronen Pfand. Macht nach Adam Riese 9,95 Kronen. Die Schweden scheinen aber generell zu runden. Jedenfalls wurden von der Kasse direkt 10 Kronen angezeigt. Ich werde mal darauf achten ob das wirklich bei allen Geschäften so ist oder nur wenn die Geldrückgabe manuell geschieht. Es gibt nämlich auch Kassen wo der Kassierer das Bargeld in eine Maschine schmeißt und am anderen Ende das passende Wechselgeld zurückkommt.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Käse in Schweden...
...gibt es in sehr großen Portionen. Habe einen Lidl lokalisiert in dem es Lebensmittel zu bezahlbaren Preisen gibt. Unter anderen den oben zu sehenden Käse in der handlichen 2.25kg Packung für ca 10€. Er ähnelt einem Butterkäse und schmeckt besser als erwartet.
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