Ich bin wieder in Deutschland und seit heute auch wieder in Stuttgart. In Zukunft werde ich hier nichts mehr schreiben. Ich habe mir aber vorgenommen einen neuen Blog unter neuem Namen anzufangen. sobald der steht werde ich das hier noch einmal schreiben.
Wie ich bereits gedroht habe, habe ich einen neuen Blog gestartet. Ihr könnt ihn unter http://nerdnotiz.wordpress.com finden
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Montag, 14. September 2009
Montag, 3. August 2009
Eine neue Herausforderung
Da es ja sonst hier zu langweilig ist habe ich gestern beschlossen kein Fleisch in der folgenden Woche zu essen. Bei meiner Affinitaet zum Verzehr von totem Tier fuehrt das zwangslaeufig zu ganz viel Fisch. Deshalb gab es auch gestern und heute bei mir Fisch und es wird auch im Laufe der Woche noch viel mehr davon geben.
Das ganze hat keinen Tierschutz oder Gesundheitlichen Hintergrund. Es geht mir einfach nur darum den Aufenthalt wenigstens ein bisschen spannend zu machen.
Das ganze hat keinen Tierschutz oder Gesundheitlichen Hintergrund. Es geht mir einfach nur darum den Aufenthalt wenigstens ein bisschen spannend zu machen.
Dienstag, 7. Juli 2009
Wetterbericht für Dienstag den 7. Juli 2009
Am Morgen wird es einen Regenschauer geben. Sollten sie vorhaben mit dem Fahrrad zu fahren steigen sie auf den Bus um. Im Verlaufe des Tages wird das Wetter scheinbar besser. Sobald sie aber das Büro verlassen werden sie froh sein nicht das Fahrrad genommen zu haben. Der Wolkenbruch dauert allerdings nur bis zum Betreten des Hotels an. Sollten sie trotz der anhaltenden Bewölkung noch einmal zum Einkaufen gehen werden sie von einem erneuten Wolkenbruch überrascht, so dass Schuhe, Klamotten und Haare total durchnässt sind wenn sie wieder im Hotel sind.
Mit anderen Worten: Da jetzt nichtmal mehr das Wetter gut ist gibt es absolut gar nichts mehr was den Aufenthalt erträglich macht.
Mit anderen Worten: Da jetzt nichtmal mehr das Wetter gut ist gibt es absolut gar nichts mehr was den Aufenthalt erträglich macht.
Samstag, 27. Juni 2009
ich glaubs ja nicht...
In aller Kürze:
Ursprüngliches Haus ist nicht verfügbar -> Ich sitze gerade in einer kleinen Villa direkt am See.
Fehler von Europcar. "Wir haben leider keinen Polo mehr, sind sie damit einverstanden ein grösseres Auto ohne Mehrkosten zu nehmen?" -> Bin mit einem A6 unterwegs.
Größeres Haus und größeres Auto als gebucht... Glück muss man haben :)
Ein schöner Balkon...
...und der Blick von selbigem auf den See.
Mein Arbeitsplatz
Eines von zwei Wohnzimmern. Im Bücherregal standen einige sehr alte Bücher. Sie sind so alt, dass man sich nicht traut sie anzufassen aus Angst sie würden zerbröseln.
Ursprüngliches Haus ist nicht verfügbar -> Ich sitze gerade in einer kleinen Villa direkt am See.
Fehler von Europcar. "Wir haben leider keinen Polo mehr, sind sie damit einverstanden ein grösseres Auto ohne Mehrkosten zu nehmen?" -> Bin mit einem A6 unterwegs.
Dienstag, 23. Juni 2009
Neue Bilder
Gestern konnte ich leider nicht die Bilder von Sonntag hochladen. Ich hatte wieder mal Probleme mit dem Internet im Hotel und im Büro habe ich natürlich gearbeitet. Das habe ich aber gerade nachgeholt.
Gestern habe ich auch noch einen recht netten Park ganz in der Nähe gefunden. Eigentlich wollte ich in dem See baden gehen musste aber feststellen, dass ein paar Angler den Strand besetzt hatten den ich mir ausgeguckt habe. Da das Wetter aber weiterhin warm (22°) und trocken bleiben soll habe ich noch einige Gelegenheiten.
Gestern habe ich auch noch einen recht netten Park ganz in der Nähe gefunden. Eigentlich wollte ich in dem See baden gehen musste aber feststellen, dass ein paar Angler den Strand besetzt hatten den ich mir ausgeguckt habe. Da das Wetter aber weiterhin warm (22°) und trocken bleiben soll habe ich noch einige Gelegenheiten.
Sonntag, 21. Juni 2009
Volvo Ocean Race in Stockholm III
Ich war heute wieder auf dem Volvo Ocean Race. Als erste musste ich feststellen, dass ich es geschafft habe die Yachten zu verpassen. Die sind mittlerweile wohl schon auf dem Weg nach St. Petersburg. So konnte ich dann aber der Live-Übertragung des Rennens beiwohnen.
Heute war ich dann auch mal in dem "Dome" in dem ein 15minütiger Film über das Rennen gezeigt wird. Der Film war gut gemacht und hat mir Lust gemacht vielleicht doch mal wieder ein Segelboot zu betreten.
Danach habe ich mir das Autohaus von Volvo angesehen. Neben einem Konzeptauto und ein paar ausgestellten Motoren gab es auch verschiedene Fahrsimulatoren. Einer hat Systeme gezeigt mit denen Unfälle verhindert oder zumindest abgemildert werden können. So eine Demonstration erfordert natürlich, dass man auch entsprechende Situationen herbeiführt. Deshalb standen auf dem Bildschirm immer recht eindeutige Anweisungen. (DON'T BRAKE) Wenn man diese aber so gekonnt ignoriert wie der Fahrer vor mir und trotzdem bremst, dann hat die automatische Bremse natürlich nichts zu tun. Aber ok, er ist wenigstens vorsichtig gefahren.
Ganz anders die japanische Familie die vor mir an einem Simulator war bei dem das Ziel war möglichst spritsparend an selbieges zu kommen. Ich hoffe wirklich, dass diese nicht repräsentativ für alle Japaner sind oder zumindest keinen Führerschein haben. Das man die Kupplung treten sollte wenn man den Wagen anlässt haben sie irgendwann herausgefunden. Auch, dass das Gaspedal dazu da ist um zu beschleunigen haben sie hingekriegt. Aber als der gute Mann dann von der Straße abgekommen ist hat er alles wieder vergessen. Also stand er auf der Stelle und hat am Lenkrad gedreht. Seine Frau war auch nicht besser. Sie ist zwar nicht in den Graben gefahren, konnte aber immerhin (nachdem sie Kupplung und Gas gefunden hatte) ein wenig fahren. Aber genug gelästert. Als ich dann dran war habe ich gemerkt, dass das Fahrgefühl wirklich nicht das beste ist. Trotzdem habe ich es immerhin geschafft ans Ziel zu kommen ohne vorher vom Programm rausgeschmissen zu werden.
Das absolute Highlight ist aber, dass man die Yacht von Puma aus dem Ocean Race 2005/06 besichtigen konnte. Ich musste zwar insgesamt ungefähr eine dreiviertel Stunde warten, aber das hat sich auf alle Fälle gelohnt. Der Schwede der die Führung (auf Englisch) gemacht hat wusste viel und konnte auch einige Anekdoten erzählen.
Ganz schön hoch der Mast
Nicht komfortabel, aber funktionell sind die Betten.

Durch dieses Loch müssen alle Vorsegel passen, auch der 500m² große Spinnacker...
...und in diesem Raum lagern dann die bis zu 13 Segel.

Die Gerätschaften des Navigators.
Lecker Fertigfraß. Verändert angeblich seinen Geschmack nicht wenn es 1:1 mit Toilettenpapier gemischt wird.
Heute war ich dann auch mal in dem "Dome" in dem ein 15minütiger Film über das Rennen gezeigt wird. Der Film war gut gemacht und hat mir Lust gemacht vielleicht doch mal wieder ein Segelboot zu betreten.
Danach habe ich mir das Autohaus von Volvo angesehen. Neben einem Konzeptauto und ein paar ausgestellten Motoren gab es auch verschiedene Fahrsimulatoren. Einer hat Systeme gezeigt mit denen Unfälle verhindert oder zumindest abgemildert werden können. So eine Demonstration erfordert natürlich, dass man auch entsprechende Situationen herbeiführt. Deshalb standen auf dem Bildschirm immer recht eindeutige Anweisungen. (DON'T BRAKE) Wenn man diese aber so gekonnt ignoriert wie der Fahrer vor mir und trotzdem bremst, dann hat die automatische Bremse natürlich nichts zu tun. Aber ok, er ist wenigstens vorsichtig gefahren.
Ganz anders die japanische Familie die vor mir an einem Simulator war bei dem das Ziel war möglichst spritsparend an selbieges zu kommen. Ich hoffe wirklich, dass diese nicht repräsentativ für alle Japaner sind oder zumindest keinen Führerschein haben. Das man die Kupplung treten sollte wenn man den Wagen anlässt haben sie irgendwann herausgefunden. Auch, dass das Gaspedal dazu da ist um zu beschleunigen haben sie hingekriegt. Aber als der gute Mann dann von der Straße abgekommen ist hat er alles wieder vergessen. Also stand er auf der Stelle und hat am Lenkrad gedreht. Seine Frau war auch nicht besser. Sie ist zwar nicht in den Graben gefahren, konnte aber immerhin (nachdem sie Kupplung und Gas gefunden hatte) ein wenig fahren. Aber genug gelästert. Als ich dann dran war habe ich gemerkt, dass das Fahrgefühl wirklich nicht das beste ist. Trotzdem habe ich es immerhin geschafft ans Ziel zu kommen ohne vorher vom Programm rausgeschmissen zu werden.
Das absolute Highlight ist aber, dass man die Yacht von Puma aus dem Ocean Race 2005/06 besichtigen konnte. Ich musste zwar insgesamt ungefähr eine dreiviertel Stunde warten, aber das hat sich auf alle Fälle gelohnt. Der Schwede der die Führung (auf Englisch) gemacht hat wusste viel und konnte auch einige Anekdoten erzählen.
- Das gesamte Schiff wiegt ca. 14 Tonnen wovon die Hälfte im Kiel ist. Dieser ist um 40Grad neigbar um das Schiff möglichst gerade zu halten.
- Der Rumpf besteht aus Carbon. Dementsprechend sind Wände, Decken und Fußboden in der Yacht schwarz. Würde man sie komplett in weiß anstreichen würde die Farbe das Gewicht des Schiffes um 7kg erhöhen und das ist für ein Rennboot zu viel. In der aktuellen Version die dieses Jahr fährt wurden die Wände trotzdem gestrichen. Die Motivation der Crew wiegt das zusätzliche Gewicht wohl auf.
- Die Crew besteht aus 11 Mann. Einer davon ist jedoch nur für die Übertragung von Bildern und Berichten zuständig und darf nicht in das Segelgeschehen eingreifen. Skipper und Navigator sind wach wann immer es geht. Die anderen acht Mann sind in 4er Teams eingeteilt die sich alle vier Stunden abwechseln. Es gibt auf beiden Seiten des Bootes jeweils fünf Betten. Der Grund ist ganz einfach der, dass die Crew immer auf der Windseite schlafen soll um das Boot gerade zu halten. D.h. es kann auch passieren, dass man während des Schlafens das Bett wechseln muss, weil eine Wende gefahren wurde.
- Gegessen werden Fertiggerichte aus der Tüte. An einem Tag auf See verbraucht ein Crewmitglied ungefähr 10.000kcal(oder kJ... ich weiß es nicht mehr genau).
- Wie bereits erwähnt wird an Bord auf jedes zusätzliche Gramm geachtet. Im Jahr 2006 hat das Team Puma dabei wohl etwas übertrieben. Für eine Etappe die in ca. 40 Tagen zu schaffen ist kalkulierten sie mit 38 Tagen. Entsprechend wurde auch nicht mehr Essen mitgenommen. Etwa zur Halbzeit der Etappe merkten sie, dass ihre Vorräte nicht ausreichen. Sie mussten also irgendwie ihr Essen strecken. Als erstes versuchten sie es mit Wasser, aber da Wasser keine Kohlenhydrate enthält wurden sie dadurch auch nicht satter. So mussten sie ihr Essen schließlich mit Toilettenpapier strecken. Der Führer meinte das wird den Geschmack kaum verändert haben. Damit sind sie dann auch bis ans Ziel gekommen. Ein schönes Beispiel für: Not macht erfinderisch.
- Noch was zum Thema Gewichtsersparnis. Sollte sich jemand auf einer Etappe verletzen, dann wird dieser in einer Rettungsinsel und mit einem GPS-Sender auf See ausgesetzt. Dort wird er dann von der Küstenwache irgendwann aufgesammelt.
Durch dieses Loch müssen alle Vorsegel passen, auch der 500m² große Spinnacker...
Die Gerätschaften des Navigators.
Donnerstag, 18. Juni 2009
Internet, Fahrrad und lauter Deutsche
Gestern bin ich leider nicht dazu gekommen hier etwas zu schreiben. Erst hatte ich ein paar Probleme mit dem Internet im Hotel und dann als es wieder ging hatte ich keine Lust mehr.
Gestern war ich wieder im Büro in Solna. Nicht nur, weil es näher am Hotel liegt sondern auch, weil eine Kollegin ein Fahrrad mitgebracht hat. Es ist zwar alt, die Bremse quietscht manchmal und die Gangschaltung funktioniert nicht, aber es fährt und das reicht mir vollkommen. Gänge wechseln brauche ich hier sowieso nicht. Es ist alles so flach, dass ein hoher Gang ausreicht. Den Weg zum Hotel habe ich auch auf Anhieb gefunden. Wobei ich geschummelt habe und einfach der Buslinie gefolgt bin.
Abends war ich mit den anderen drei in der Stadt unterwegs. Wir haben uns dort mit anderen Studenten aus Deutschland getroffen. Die Strandbar die wir dann besuchten war ganz ok, aber nicht umwerfend. Immerhin bin ich mit einer Cola für 2,40€ noch günstig davongekommen. Ein Bier (0,25l) kostete dort 4,20€.
Gestern war ich wieder im Büro in Solna. Nicht nur, weil es näher am Hotel liegt sondern auch, weil eine Kollegin ein Fahrrad mitgebracht hat. Es ist zwar alt, die Bremse quietscht manchmal und die Gangschaltung funktioniert nicht, aber es fährt und das reicht mir vollkommen. Gänge wechseln brauche ich hier sowieso nicht. Es ist alles so flach, dass ein hoher Gang ausreicht. Den Weg zum Hotel habe ich auch auf Anhieb gefunden. Wobei ich geschummelt habe und einfach der Buslinie gefolgt bin.
Abends war ich mit den anderen drei in der Stadt unterwegs. Wir haben uns dort mit anderen Studenten aus Deutschland getroffen. Die Strandbar die wir dann besuchten war ganz ok, aber nicht umwerfend. Immerhin bin ich mit einer Cola für 2,40€ noch günstig davongekommen. Ein Bier (0,25l) kostete dort 4,20€.
Freitag, 12. Juni 2009
Wetterbericht für Freitag den 12. Juni 2009
Stockholm. Auch heute wird sich die Sonne nicht zeigen. Dafür werden umso mehr graue Wolken und Regen am Himmel sein. Von Aktivitäten im Freien wird dringend abgeraten.
Dementsprechend werde ich auch den heutigen Abend zu Hause verbringen. Ich hoffe es wird am Wochenende wieder besser, damit ich hier mal wieder etwas interessanteres berichten kann.
UPDATE: Ich war dann doch noch einmal draußen. Es gibt hier ganz in der Nähe zwei nette Seen die ich bislang nur auf Satellitenbilder begutachtet habe. Heute bin ich dann doch einmal hingegangen. Im Prinzip ist der Park mit den Seen ganz nett, aber leider bei dem Wetter... ungünstig für die Schuhe. Ich werde bei gutem Wetter noch einmal dorthin gehen und dann auch ein paar Fotos machen.
Während meines Spaziergangs habe ich mir die Zeit mit Hörbüchern von Terry Pratchett vertrieben.
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